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Seit den 1990er Jahren wird Potsdams historischer Stadtgrundriss konsequent wieder hergestellt. Mittlerweile ist die Neugestaltung der Potsdamer Altstadt zu großen Teilen umgesetzt und sie erstrahlt wieder in altem Glanz. Mit dem Wiederaufbau des Stadtschlosses, der Umgestaltung des Alten Rathauses und dem noch im Bau befindlichen Palais Barbarini ist rund um den Alten Markt ein exklusiver Wohnraum entstanden. „Dieser Platz erhält mit der Umgestaltung seinen besonderen Charme zurück und wird zu den schönsten in Europa zählen“, ist sich Theodor J. Tantzen, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG, sicher.

Die Prinz von Preussen Grundbesitz AG realisiert gemeinsam mit der Kondor Wessels Wohnen Berlin GmbH das sogenannte Stadtschloss Ensemble mit 23 exklusiven Wohnungen zwischen 47 und 180 Quadratmetern und 4 Gewerbeeinheiten. Leo de Man, Geschäftsführer der Kondor Wessels Wohnen Berlin GmbH: „Wir freuen uns sehr, dass wir in Potsdam diesen attraktiven und identitätsstiftenden Ort mitgestalten können.“ Fassade nach Original mit heimischen Sandstein-Elementen Die Wohnhäuser der Palazzi Chiericati und Pompei werden nach historischem Vorbild wieder aufgebaut und hochwertig modernisiert. Die beiden geschichtsträchtigen Gebäude zum Alten Markt hin erhalten auch ihre historische Fassade zurück: Die Grundsteinlegung dafür erfolgte gestern, den 8. April 2015, mit allen beteiligten Gewerken. Die Fassade wird nach dem Original aus dem 18. Jahrhundert mit Ornamenten aus sächsischem Sandstein aufwendig und kunstvoll aufgearbeitet. Zu Gründerzeiten wurde Sandstein oft für Palastfassaden verwendet, da er aufgrund seiner feinkörnigen Konsistenz gut für filigrane Figuren bearbeitet werden kann. „Noch heute kann man entlang des Wasserweges bis nach Hamburg sehen, wo sächsischer Sandstein verbaut wurde“, sagt der zuständige Projektleiter bei den Sächsischen Sandsteinwerken in Pirna, Matthias Thomschke.

Die neuen Sandsteinelemente werden in eine vor den jetzigen Rohbau gesetzte Ziegelvorsatzschale eingefügt. Es wird sechs Figuren geben sowie Hermen, Putten und Ornamente. Jede einzelne Figur kostet allein rund 33.000 Euro in der Herstellung. Matthias Thomschke erklärt die aufwendige Vorgehensweise: „Zunächst modelliert ein Steinbildhauer ein Tonmodell nach einem Originalfoto. Hieraus wird eine Gipsvorlage erstellt und dann der Sandstein anhand der Gipsvorlage per Hand in Form geschlagen – pro Figur dauert dies etwa drei bis vier Monate.“

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